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Gemeinderat schützt die Wohnquartiere

Im Anschluss an die Koordination mit dem Tiefbauamt des Kantons Bern und der Stadt Nidau setzt die Stadt Biel im Mühlefeld Verkehrsmassnahmen um.

Das Ziel dieser Massnahmen ist die Reduktion der Verkehrslast im Herzen des Quartiers. Der Transit- und der Autobahnausweichverkehr werden verringert und die Motorfahrzeuge auf das Hauptverkehrsnetz geleitet, um die Schulwege zu entlasten und mehr Platz für Velofahrende und öffentliche Verkehrsmittel zu schaffen.

Es werden zwei Einbahnstrassen eingeführt: eine vom Zihlplatz Richtung Osten mit Bus und Velos in der Gegenrichtung und die andere in der Zihlstrasse zwischen der Alexander-Moser-Strasse und der Grenzstrasse von Nidau mit einer Velospur in der Gegenrichtung. Die Kreuzung Zihlstrasse–Heideweg wird in Richtung Schule und somit als wichtiger Schulzugang für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Parallelstrassen der Brügg-/Portstrasse (Erlacherweg, Lischenweg, Wilhelm-Kutter-Weg) werden den Anwohnerinnen und Anwohnern vorbehalten sein.

Die Strategie des Gemeinderats ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: der motorisierte Verkehr wird auf das Hauptverkehrsnetz umgeleitet, um die Belästigungen in den Quartieren zu reduzieren. Der Fuss- und Veloverkehr sowie die öffentlichen Verkehrsmittel erhalten in der Stadt und insbesondere im Herzen der Quartiere Vorrang.

Diese Massnahmen sind auf die Umsetzung des Richtplans zu den verkehrlich flankierenden Massnahmen für die Autobahnumfahrung A5 abgestimmt. Mit der Eröffnung der Autobahn verfügt die Region über ein Hochleistungsbauwerk, das einen Teil des Stadtverkehrs aufnehmen kann und soll. Der Richtplan legt deshalb fest, dass die Strasseneigentümer für die Umsetzung von Quartierschutzmassnahmen verantwortlich sind, wie auch dafür, einen Grossteil des Verkehrs auf die Hauptachsen zu verlagern. Dieser Wille führt zu Änderungen der Gewohnheiten, die dazu beitragen, die motorisierte Verkehrslast in der Stadt gemäss den Zielen des Reglements zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs nicht weiter ansteigen zu lassen.

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