News

Umsetzung Massnahmen um den Bärenplatz und Portplatz

Die Stadt Biel hat die verkehrlich flankierenden Massnahmen im Bereich Bärenplatz und Portplatz umgesetzt.

Am 27. Oktober 2017 wurde der Ostast der A5 eröffnet. Dank der neuen Umfahrung können die Quartiere vom Verkehr entlastet und der öffentliche Verkehr gezielt priorisiert werden. Weiter kann dank dem Ostast die Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger sowie der Velofahrenden markant verbessert werden. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es die von der Region geplanten verkehrlich flankierenden Massnahmen. In diesem Rahmen hat die Stadt Biel nun folgende Massnahmen umgesetzt:

Verkehrlich flankierende Massnahmen im Bereich Bärenplatz

Öffentlichen Verkehr gezielt priorisieren: Um dem öffentlichen Verkehr im Bereich Bärenplatz Priorität einzuräumen, wird eine Lichtsignalanlage den Verkehr am Längfeldweg und an der Orpundstrasse in Höhe des Mettlenwegs zurückhalten. Diese Lichtsignalanlagen werden auch eingesetzt, um den Verkehrsfluss bei Überlastung des Bärenplatzes zu verbessern. Hierbei handelt es sich um eine Massnahme der Verkehrslenkung an der Zufahrt nach Mett über den Längfeldweg. Langfristig soll der Verkehr, welcher nicht aus dem Quartier Mett kommt und kein Ziel im Quartier Mett anfährt, die A5 oder die Nordachse in Richtung Bözingen oder Zentrum befahren. So sollen die für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers vermeidbaren Beeinträchtigungen reduziert werden. Durch zwei nach demselben Prinzip geschaltete Lichtsignalanlagen kann auch der von Süden über die Orpundstrasse kommende Busverkehr priorisiert und der Verkehrsfluss somit auf der Höhe der Kreuzung Mettlenweg verbessert werden.

Sicherheit erhöhen: Die Gleisunterführung der Mühlestrasse wird in Richtung Mettstrasse neu einspurig befahrbar sein. Velofahrerinnen und -fahrer werden die, heute noch unzureichend gesicherte, Gleisunterführung auf einem 1.80 Meter breiten Veloweg sicher in Richtung Norden befahren können. Im Zentrum des Quartiers Mett, das sich in einer Umbruchphase befindet, wird somit eine Verkehrsentlastung erwartet. Durch diese Verkehrsentlastung wird auch die Sicherheit der Schulwege (insbesondere für die Primarschule École de la Poste und die Sahligut-Schule) und die Sicherheit der Velofahrenden verbessert.

Verkehrlich flankierende Massnahmen im Bereich Portplatz

Da die Verkehrsbelastung rund um den Anschluss Brüggmoss tendenziell ansteigen wird, erhalten ab der kommenden Woche die Buslinie 2 und die regionalen Busverbindungen 74 und 75 in Richtung Brügg und Lyss am Kreisel des Portplatzes (Portstrasse) sowie auf der Brüggstrasse auf der Höhe des Friedhofs dank einer Lichtsignalanlage Priorität. Durch diese Massnahme kann langfristig sichergestellt werden, dass die Busse der Verkehrsbetriebe Biel und die Postautos ungehinderte Durchfahrt haben. Bei jeder Anfahrt eines Busses wird der Verkehr verlangsamt, bis der Bus durchfahren konnte. Diese Massnahme hat auch positive Auswirkungen auf die Verkehrsorganisation am Kreuzplatz.

Funkanmeldung der VB

Die Einrichtung der Lichtsignalanlage geht einher mit der Einführung einer neuen Funkanmeldetechnik für Busse der Verkehrsbetriebe Biel. Künftig aktivieren die Busse die Ampelfreischaltung per Funksender. Das reduziert die Investitionskosten für die Wartung der Ampeln, da keine langen Induktionsschleifen mehr erforderlich sind, die gewartet werden müssen, und ermöglicht gleichzeitig eine Optimierung der Ampelnutzung. Mit der Neuinstallation dieses Systems machen nicht nur die Verkehrsbetriebe, sondern auch die Stadt Biel erste Erfahrungen. Langfristig sollen alle Lichtsignalanlagen, bei denen Busse Priorität erhalten, mit entsprechenden Funksendern ausgestattet werden. Hierbei handelt es sich um eine Bedingung des Kantonalen Tiefbauamts (TBA).

Eingewöhnungsphase

Diese Massnahmen sind Teil einer Verkehrsführungsstrategie auf Ebene der Agglomeration, die zum Ziel hat, den Verkehr auf die Autobahn und die städtischen Hauptverkehrsachsen zu lenken. Jedoch führen diese Änderungen der Verkehrsflüsse kurzfristig zu punktuellen Überlastungen. Eine Eingewöhnungsphase ist notwendig. Die so verursachten Beeinträchtigungen dauern so lange an, bis sich die Autofahrenden an die neue Situation gewöhnt haben und die angemessenen Fahrstrecken wählen. Für die Autofahrenden der betroffenen Quartiere sind weiterhin ausreichende Kapazitäten vorhanden. Der Durchgangsverkehr durch die betroffenen Quartiere sollte mittelfristig so lang wie möglich auf die Hauptverkehrsstrecken verlagert werden.

zurück zur Übersicht